Willkommen

"Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen." (Johann Wolfgang von Goethe, 1821)

Dies gilt für alle Menschen auf der Welt gleichermaßen. Fremde Sprachen öffnen Türen in neue Welten. Nicht nur Reisende können davon profitieren und sich in fremden Ländern verständlich machen; auch wer Wissenschaft betreibt, kann mit Hilfe mehrerer Sprachen neues Wissen erschließen, Musikinteressierte können andere Lieder verstehen, poetische Menschen andere Werke lesen...

Ob in Schule, Studium oder im Beruf, eine Sprache muss man sprechen, damit sie sich weiterentwickeln kann.


Donnerstag, 23. Februar 2012

Ausschreibung

Grenzgänger

Die Robert Bosch Stiftung unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Literarischen

Colloquium Berlin Autoren bei den Recherchen für deutschsprachige

Veröffentlichungen, die Mittel-, Ost- und Südosteuropa als Thema

grenzüberschreitend und für ein breites Publikum aufbereiten. Die

Veröffentlichungen sollen zu Diskussionen anregen, den Dialog und das

gegenseitige Verständnis fördern und können unterschiedliche

Themenbereiche, Länder und historische Epochen umfassen. Willkommen

sind literarische und essayistische Prosa, Fototextbände, Kinder- und

Jugendbücher, aber auch andere Formen wie Drehbücher und Hörfunkbeiträge.

Die „Grenzgänger“ können ihre Werke zudem in öffentlichen Veranstaltungen

präsentieren. Für die Durchführung dieser Veranstaltungen stellt die Robert

Bosch Stiftung Mittel zur Verfügung. Interessierte Institutionen können finanzielle

Unterstützung für Grenzgänger-Veranstaltungen beantragen.

Was kann gefördert werden?

Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 € / 4.000 € /

6.000 € / 8.000 € / 10.000 € beantragt werden, abhängig von

Rechercheaufwand und -dauer. Damit sollen die Kosten für Reise,

Unterkunft, Verpflegung, Visa und Dolmetscher abgedeckt sowie die

Lebenshaltungskosten während der Recherche bezuschusst werden.

Was kann nicht gefördert werden?

- Fachwissenschaftliche Veröffentlichungen, Zeitungsartikel, Reiseführer,

Sammelbände, Theaterprojekte und Übersetzungsprojekte

- Verlags- und Produktionskosten

- Allgemeine Arbeitsmittel, Bürokosten und Infrastrukturmaßnahmen

Zweitbewerbungen und Bewerbungen, die mehrere Projekte umfassen, sind

nicht möglich.

Interessierte richten eine schriftliche Bewerbung an das Literarische Colloquium

Berlin.

Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet zu finden

unter www.bosch-stiftung.de/grenzgaenger

oder www.lcb.de/grenzgaenger.

Mit folgenden Unterlagen können Sie sich bewerben:

- Bewerbungsformular

- Tabellarischer Lebenslauf

- Exposé (bitte nicht binden oder heften)

- Erläuterungen zu Rechercheplanung (Reiseroute und -dauer)

- Interessenserklärung oder Vertrag von: Verlag/Sender/Agentur oder

Produktionsfirma im deutschsprachigen Raum

- Bereits veröffentlichte Bücher oder Medienbeiträge, Rezensionen und/oder

Arbeitsproben (CD und DVD bitte in 2facher Kopie und ohne Aufkleber).

Fotos bitte nur in digitaler Form (auf CD).

Die Arbeitsproben sollten dem geplanten Vorhaben inhaltlich und formal

möglichst nahe kommen.

Nur vollständige Bewerbungsunterlagen können berücksichtigt werden.

Wir vermitteln den ausgewählten Grenzgänger-Stipendiaten Kontakte in den

Zielländern aus dem Netzwerk der Robert Bosch Stiftung und des LCB zur

Unterstützung der Recherchereisen.

Einsendeschluss: jährlich am 30. April und 31. Oktober (Eingangsstempel LCB)

Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projekte

zur Förderung aus. Die Entscheidungen werden voraussichtlich jeweils Mitte

Juli bzw. Mitte Januar mitgeteilt.

Kontakt:

Literarisches Colloquium Berlin e.V.

Frau Inga Niemann

Am Sandwerder 5

14109 Berlin

Telefon 030 / 81 69 96 64

niemann@lcb.de

www.lcb.de/grenzgaenger

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