Willkommen

"Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen." (Johann Wolfgang von Goethe, 1821)

Dies gilt für alle Menschen auf der Welt gleichermaßen. Fremde Sprachen öffnen Türen in neue Welten. Nicht nur Reisende können davon profitieren und sich in fremden Ländern verständlich machen; auch wer Wissenschaft betreibt, kann mit Hilfe mehrerer Sprachen neues Wissen erschließen, Musikinteressierte können andere Lieder verstehen, poetische Menschen andere Werke lesen...

Ob in Schule, Studium oder im Beruf, eine Sprache muss man sprechen, damit sie sich weiterentwickeln kann.


Freitag, 2. September 2011

Grenzgänger


Grenzgänger


Die Robert Bosch Stiftung unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin Autoren bei den Recherchen für deutschsprachige Veröffentlichungen, die Mittel-, Ost- und Südosteuropa als Thema grenzüberschreitend und für ein breites Publikum aufbereiten. Die
Veröffentlichungen sollen zu Diskussionen anregen, den Dialog und das gegenseitige Verständnis fördern und können unterschiedliche Themenbereiche, Länder und historische Epochen umfassen. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Fototextbände, Kinder- und Jugendbücher, aber auch andere Formen wie Drehbücher und Hörfunkbeiträge.

Die „Grenzgänger“ können ihre Werke zudem in öffentlichen Veranstaltungen präsentieren. Für die Durchführung dieser Veranstaltungen stellt die Robert Bosch Stiftung Mittel zur Verfügung. Interessierte Institutionen können finanzielle Unterstützung für Grenzgänger-Veranstaltungen beantragen.

Was kann gefördert werden?

Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 € / 4.000 € / 6.000 € / 8.000 € / 10.000 € beantragt werden, abhängig von Rechercheaufwand und -dauer. Damit sollen die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, Visa und Dolmetscher abgedeckt sowie die Lebenshaltungskosten während der Recherche bezuschusst werden.

Was kann nicht gefördert werden?

- Fachwissenschaftliche Veröffentlichungen, Zeitungsartikel, Reiseführer,   Sammelbände, Theaterprojekte, Lyrik und Übersetzungsprojekte
- Verlags- und Produktionskosten
- Allgemeine Arbeitsmittel, Bürokosten und Infrastrukturmaßnahmen

Zweitbewerbungen und Bewerbungen, die mehrere Projekte umfassen, sind
nicht möglich.

Interessierte richten eine schriftliche Bewerbung an das Literarische Colloquium Berlin.

Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet zu finden

 

Mit folgenden Unterlagen können Sie sich bewerben:

- Bewerbungsformular
- Tabellarischer Lebenslauf
- Exposé
- Erläuterungen zu Rechercheplanung (Reiseroute und -dauer)
- Interessenserklärung oder Vertrag von: Verlag/Sender/Agentur oder Produktionsfirma im deutschsprachigen Raum
- Bereits veröffentlichte Bücher oder Medienbeiträge, Rezensionen und/oder   Arbeitsproben (CD und DVD bitte in 2facher Kopie und ohne Aufkleber).   Fotos bitte nur in digitaler Form (auf CD).   Die Arbeitsproben sollten dem geplanten Vorhaben inhaltlich und formal möglichst nahe kommen.

Nur vollständige Bewerbungsunterlagen können berücksichtigt werden.

Wir vermitteln den ausgewählten Grenzgänger-Stipendiaten Kontakte in den Zielländern aus dem Netzwerk der Robert Bosch Stiftung und des LCB zur Unterstützung der Recherchereisen.

Einsendeschluss: jährlich am 30. April und 31. Oktober (Eingangsstempel LCB) 
Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projekte zur Förderung aus. Die Entscheidungen werden voraussichtlich jeweils Mitte Juli bzw. Mitte Januar mitgeteilt.
 
Kontakt:
Literarisches Colloquium Berlin e.V.
Frau Inga Niemann
Am Sandwerder 5
14109 Berlin
Telefon 030 / 81 69 96 64
niemann@lcb.de
www.lcb.de/grenzgaenger

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